Autor: chiala (Seite 1 von 10)

2. Tage der afrikanischen Literaturen

13.-15. Mai im Kulturzentrum der Minoriten Graz

In diesem Jahr gehen Tage der afrikanischen Literaturen des Vereins Chiala in die zweite Runde. Vom 13. – 15. Mai findet das mehrtägige Literaturfestival im Kulturzentrum der Minoriten in Graz statt. Nachdem das letztjährige Festival aufgrund der Covid-19 Beschränkungen nur in verkürzter Art und Weise und online veranstaltet werde konnte, freuen wir uns umso mehr, dass die diesjährige Ausgabe vor Ort und an mehreren Tagen stattfinden kann. Neben dem Lokalmatador Fiston Mwanza Mujila, konnten wir den Star der ugandischen Literaturszene Jennifer Nansubuga Makumbi für die Veranstaltung gewinnen. Komplettiert werden die Reihen der Schriftsteller*innen durch die kamerunische Autorin Hemley Boum, die Wahlhamburgerin Lubi Barre, und den ghanaischen Kinderbuchautor Patrick Addai. Neben den Lesungen wird es auch eine Podiumsdiskussion geben, bei der die Schriftsteller*innen gemeinsam mit dem Literaturwissenschaftler und Moderator unserer Veranstaltung Rémi Tchokothe über das diesjährige Thema: „Schreiben über Afrika- Mit und aus Europa“ diskutieren. Alle eingeladenen Schriftsteller*innen leben in Europa und schreiben von dort. Was bedeutet das für ihre Literatur? Welche Perspektiven nehmen sie ein, wenn sie über Afrika schreiben oder ihre Geschichten dort spielen?

Die Lesung am Samstagabend sowie eine Podiumsdiskussion am Sonntagmorgen bilden das Herzstück der Veranstaltung. Begleitet wird dies von einem Schreibworkshop (Freitag & Samstag) sowie einer Kinderlesung am Samstagvormittag. Den finalen Abschluss der Veranstaltung bildet die musikalische Lesung von Fiston Mwanza Mujilas neuem Buch: „Tanz der Teufel“ gemeinsam mit dem Saxophonisten Patrick Dunst.

Hier das Programm:

Freitag, 13.05.2022

18.15- 21.00 Uhr Workshop Diversitätsschreiben Gemeinsam Stärke entdecken mit Ishraga Mustafa Hamid. Weitere Informationen finden Sie hier: https://chiala.at/schreibworkshop/

Samstag, 14.05.2022

10.00- 15.00 Uhr Workshop Diversitätsschreiben
Gemeinsam Stärke entdecken mit Ishraga Mustafa Hamid
10.00- 11.00 Uhr Kinderlesung Patrick Addai
18.00- 21.00 Uhr Lesung Lesung moderiert von Rémi Tchokothe
Schriftsteller*innen: Jennifer Nansubuga Makumbi Hemley Boum Lubi Barre

Sonntag, 15.05.2022

10.00 circa 12.00 Uhr Podiumsdiskussion zum Thema „Schreiben über Afrika, mit & aus Europa“ moderiert von Rémi Tchokothe
abschließend bis 13.00Uhr Literarische Performance von Fiston Mwanza Mujila und Patrick Dunst

Die Tage der afrikanischen Literaturen werden in Kooperation mit dem Kulturzentrum der Minoriten durchgeführt und werden außerdem unterstützt von folgenden Fördergebern: ADA, Literaturhotel Minoriten, Graz Kulturamt, Fair Styria, Fresh, KPÖ, Gaulhofer

SCHREIBWORKSHOP

Diversität schreiben – gemeinsame Stärke entdecken

Mit Ishraga Mustafa Hamid

Im Rahmen der Tage der Afrikanischen Literaturen 2022 laden wir euch zu einem Schreibworkshop ein!

Der Workshop besteht darin, dass Migrant*innen und Österreicher*innen sich über ihre Lebensgeschichten austauschen. Anschließend werden diese Geschichten aufgeschrieben, dabei schreibt jede*r in ihrer Muttersprache. Wenn nötig werden die Texte dann ins Deutsche übersetzt. Durch die Tandem-Methode steht das gemeinsame Arbeiten im Vordergrund, wobei die autobiographischen Themen gemeinsam mit der Projektleiterin Dr. Ishraga Mustafa Hamid gewählt werden. Das gegenseitige Schreiben soll eine gerechte Integration, Partizipation und Solidarität ermöglichen. Teilnehmer*innen sollen ihre Diversität und Vielfältigkeit anerkennen und sich besser kennenlernen.

Jede*r kann auf seine*r Muttersprache schreiben!

Workshop kostenfrei

Wann? 13.05- 14.05.2022

         Freitag 13.05. 18:15-21:00 Uhr

         Samstag 14.05. 10:00-15:00 Uhr

Wo? Kulturzentrum Minoriten

Wer? Österreicher*innen und Migrant*innen, die Interesse am Schreiben haben oder Lust haben es auszuprobieren. (B1 Deutsch Sprachniveau erforderlich)

Was? Gegenseitiges Erzählen und Schreiben der Geschichten des*r anderen.

Wir freuen uns auf eure Anmeldung unter: kultur@chiala.at

Tag der Afrikanischen Literaturen

Tag der Afrikanischen Literaturen

11. Dezember 16-20 Uhr via Zoom

Zoom Meeting beitreten:
https://us02web.zoom.us/j/84216186707…
Meeting-ID: 842 1618 6707
Kenncode: 175277

Die diesjährige Verleihung des Literaturnobelpreises an den Tansanier Abdulrazak Gurnah, sowie die Verleihung des renommierten französischen Literaturpreises Prix Goncourt an Mohamed Mbougar Sarr aus dem Senegal haben der „Afrikanischen Literatur“ eine neue Aufmerksamkeit verschafft. Das vielfältige Feld der Afrikanischen Literatur wird oft übersehen und bekommt wenig Aufmerksamkeit im internationalen Diskurs. Wir freuen uns sehr, dass die diesjährige Vergabe von wichtigen Literaturpreisen auf Afrikanische Schriftsteller*innen aufmerksam macht und möchten Sie aus diesem Anlass einladen zum „Tag der Afrikanischen Literaturen“.

Dieser war in Kooperation mit dem Schauspielhaus Graz geplant- findet nun jedoch Online statt. Vier Schriftsteller*innen der afrikanischen Diaspora gestalten den Nachmittag mit ihren Lesungen. Außerdem wird einen kurzen Input zum Thema „Afrikanische Literaturen heute“ geben. Die Autor*innen lesen teilweise in ihren Muttersprachen, teilweise auf Deutsch. Die Übersetzungen werden von der Schauspielerin Ninja Reichert gelesen.

Wir freuen uns auf die folgenden eingeladenen
Schriftsteller*innen und Expert*innen:

Bessora ist Romanautorin und Verfasserin von Kurzgeschichten. Nach einer Karriere im internationalen Finanzwesen in Genf studierte sie Anthropologie und schrieb ihren ersten Roman Seit 1999 hat Bessora im Durchschnitt ein Buch pro Jahr veröffentlicht; Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Im Jahr 2001 erhielt sie den Fénéon Preis für ihr Werk „Ink Stains“ und im Jahr 2007 den renommierten Grand Prix litteraire d‘ ´Afrique noire für ihren Roman „Pick me Pretty Sirs“. Sie ist außerdem Präsidentin des „Nationalen Verbands der Autoren und Komponisten“ und des Ständigen Rats der Schriftsteller*innen in Frankreich.

Dr. Tarek Eltayeb, geboren in Kairo, lebt seit 1984 in Wien und im Waldviertel. Er lehrt an der FH Krems, Uni Wien und Graz und ist ein häufiger Gast bei Literaturfestivals im In- und Ausland. Seit dem Beginn seiner schriftstellerischen Tätigkeit in 1958 wurden bereits 5 Romane und mehrere Kurzgeschichten von Tarek Eltayeb veröffentlicht, mehrere Gedichtbände sind in arabischer Sprache erschienen. Ein Teil seiner Werke liegt in deutscher Übersetzung vor.

Dr. Chibo Onyeji wurde 1950 in Enugu, Nigeria geboren und lebt heute in Ebreichsdorf, Österreich. Er ist Autor mehrerer Gedichtsammlungen einschließlich zweisprachiger Ausgaben in Igbo und Deutsch. Seine Essays, Gedichte und Kurzgeschichten sind in Zeitschriften und Anthologien aber auch online erschienen. Für seine Kurzgeschichte „Escape Goat“ erhielt er den Olauda Equiano First Prize for Fiction im Jahr 2007. Seine Kurzgeschichte „The Professor“ war für diesen Preis 2005 nominiert. Seit vielen Jahren ist er entschiedener Vertreter für die Einhaltung der Grundrechte. In den Jahren 2010-2013 war er Präsident des European Network Against Racism (ENAR), Brüssel, Belgien.

Die sudanesische Schriftstellerin und Journalistin Dr. Ishraga Mustafa Hamid lebt seit vielen Jahren in Wien und hat zahlreiche Preise für ihre schriftstellerische Tätigkeit sowie für ihr Engagement im Empowerment von Frauen der afrikanischen Diaspora gewonnen. Sie ist Mitglied im P.e.n. Club sowie im IG Autor*innen Verband und Mitbegründerin der Plattform Migration- Literatur- grenzenlos. Mehrere ihrer Gedichtbände, eine Autobiographie sowie verschiedene Prosatexte sind von ihr veröffentlicht.

Die Veranstaltung wird moderiert von:
Ass.-Prof. Rémi Tchokothe ist seit Herbst 2020 Tenure- Track Professor für afrikanische Literaturen an der Universität Wien. Sein Forschungsprofil umfasst unter anderem Swahili Literatur, übersetzte Wolof Literatur und frankophone Literatur des indischen Ozeans (Komorische Inseln). Er folgt einem feldforschungsorientierten Ansatz der Literaturwissenschaft und pflegt den Austausch zwischen der akademischen Welt und dem breiteren Publikum.

Transnationale Literaturtage

Do. 14.10 – Sa. 16.10 2021

Die transnationalen Literaturtage definieren sich als eine Kreuzung der Literatur, aber auch als ein Treffpunkt der Sprachen und Weltvorstellungen. Schwarzsein, Kriege, Heimat, Trauer, Erinnerung, Kolonialismus werden in den literarischen Texten beschrieben, Poesie, AutorInnenschaft und afrodiasporische Dimensionen in Gesprächen thematisiert. Eine Poesie der Gerechtigkeit macht die vielfältig-hybriden Stimmen von Weltwortreisenden hörbar, insbesondere auch jene Schwarzer PoetInnen. Dieser vielstimmige Chor poetologischer Diversität spiegelt sich in verästelt-komplexen und alles andere als homogenen Erzählweisen wider. Grenzen werden dabei als dekolonialisierende Orte der Begegnung verstanden.

Fiston Mwanza Mujila & Robert Reithofer

Afrikanische Präsenz in der österreichischen Literatur

Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe der LiteraturzeitschriftLICHTUNGEN ist Schwarzen Stimmen in der österreichischen Literatur gewidmet. Fiston Mwanza Mujila, der die Texte zusammengestellt hat, konstatiert: „Die afrikanische Literatur im Lande ist vielseitig, abwechslungsreich, aber in den herkömmlichen Vertriebskanälen kaum sichtbar.“ Der Schwerpunkt bietet einen Einstieg in eine bislang wenig bekannte Literatur und Vorstellungswelt, die als afro-österreichische und vielleicht in nächster Zeit einfach als österreichische bezeichnet werden könnte. Gertrude Maria Grosseggers vielschichtige und transformative Poesie ergänzt diesen Abend auf unnachahmliche Weise.

Datum: Donnerstag, 14.10.2021, 19 Uhr

Ort: Forum Stadtpark

Lesungen:

Abdelaziz Baraka Sakin (Sudan / Österreich)

Mihret Kebede (Äthiopien / Österreich)

Gertrude MARIA Grossegger (Österreich)

Gespräch mit Fiston Mwanza Mujila

Moderation:Andrea Stift-LAUBE

Lesung der Texte auf Deutsch: Ninja Reichert

Dolmetsch Englisch & Arabisch: Silvia Glatzhofer & Alexandra Marics

Auf der Suche nach neuen Sprachen

Yvonne Adhiambo Owuor, Valerie Fritsch und Marie Gamillscheg stehen beispielhaft für vielstimmige, hybride Erzählweisen der gegenwärtigen Weltliteratur. Bei aller Unterschiedlichkeit der individuell ausgeprägten Erzählverfahren werden ähnliche Themen verhandelt: Geschichtlich verursachte Traumata vor dem Hintergrund des Faschismus und des Kolonialismus, Sprachlosigkeit und die Suche nach einer neuen Sprache gehören ebenso dazu wie Fragen der Zugehörigkeit in einer ökologisch aus dem Lot geratenen Peripherie.

Datum: Freitag, 15.10.2021, 19 Uhr

Ort: ISOP, Dreihackengasse 2, 8020 Graz

Lesungen:

Valerie Fritsch (Österreich)

Yvonne Adhiambo Owuor(Kenia)

Marie Gamillscheg (Österreich / Deutschland)

Lesung der Texte von Yvonne Adhiambo Owuorauf Deutsch: Ninja Reichert

Moderation: Birgit Pölzl

Dolmetsch Englisch: Silvia Glatzhofer

Unerhörte Stimmen: Das Schwarze Europa

Die Anthologie Kontinentaldrift. Das Schwarze Europa kartografiert die Stimmen der Schwarzen europäischen Diaspora. Damit liegt im deutschen Sprachraum erstmals ein breites Kompendium jüngerer Schwarzer LyrikerInnen vor, von denen die meisten zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt wurden. Die Anthologie stellt die Texte in einen gemeinsamen Kontext, der sich nicht auf das Schwarzsein beschränkt. Vier der in der Anthologie vertretenen DichterInnen kommen nach Graz zu Lesungen und einem Gespräch.

Datum: Samstag, 16.10.2021, 19 Uhr

Ort: ISOP, Dreihackengasse 2, 8020 Graz

Lesungen:

Ubah Cristina Ali Farah (Somalia / Italien)

Dean Bowen (Surinam /Niederlande)

James Noël (Haiti / Frankreich)

Lisette Lombé (Kongo / Belgien)

Präsentation der Anthologie Kontinentaldrift. Das Schwarze Europa, kuratiert und herausgegeben von Fiston Mwanza Mujila

Lesung der Texte auf Deutsch: Ninja Reichert

Moderation: Simon Inou

ISOP & FORUM STADTPARK

in Zusammenarbeit mit:

LICHTUNGEN, Afro-Asiatisches Institut Graz, Kulturvermittlung Steiermark

Gefördert durch:

Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Land Steiermark, Kultur, Europa, Sport

Stadt Graz Kultur

Ein weiteres erfolgreiches Afrika Festival liegt hinter uns!

Vielen Dank für euer Kommen! Auch diese Jahr war das Fest im Oeverseepark wieder ein voller Erfolg! Wir hoffen ihr habt das 18. Chiala Afrika Festival genossen!

Das Los mit der Nummer 488 hat das vierte Flugticket gewonnen! Ein*e glückliche*r Gewinner*in kann noch seinen*ihren Gewinn bei uns im Chiala Büro am Griesplatz 13 abholen!

Weniger glücklich waren die, die ihre Wertsachen bei uns verloren haben. Gerade befinden sich eine E-Card sowie ein Schlüssel bei uns im Büro. Wer eines davon verloren hat kann sich bei uns melden!

Hier findet ihr schon einmal einige Bilder des letzten Wochenendes.

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